Wutbürger gegen Volksverräter und Lügenpresse

Die Geschwindigkeit der Veränderungen am rechten Rand der Gesellschaft hat in den zurückliegenden drei, vier Jahren derart zugenommen, der Takt neuer, ins Kraut schießender Erscheinungen wie Pegida, Bundesweiter „Demos für alle“, AfD, massiver Proteste gegen Geflüchtete und ihre Unterbringung, christlich-fundamentalistischer, antifeministischer, rassistischer, antimuslimischer und verschwörungswirrer Massenbewegungen halten uns in Atem.
Kann man sich so vorstellen: den Deutschen Wutbürger.
Nicht mehr nur Anti-EU-Politik und antimuslimischer Populismus, sondern vor allem auch die Themen der „Anti-68er“ feierten fröhliche Urstände: Es geht gegen „Homo-Ehe“, Feminismus, zeitgemäßen Sexualkundeunterricht, Gender-Mainstreaming, Abtreibung und „Tugendterror“. Christlicher und evangelikaler Fundamentalismus gepaart mit völkisch- konservativem Familienpopulismus, Schwulenfeindlichkeit und Antifeminismus schießen zu einem rechtspopulistischen Cocktail rückwärtsgewandter Ideologeme zusammen, der jedem emanzipativ und antifaschistisch denkenden (und handelnden) Menschen bitter aufstößt.
Über das, was die „Wutbürger“ antreibt wollen wir mit unseren Gästen bei diesem Podium Diskutieren.
Podiumsdiskussion am Freitag, 20. April ab 19:30 im INTERIM, Demmeringstraße 32, 04177 Leipzig 
mit
Anne Helm, MdA DIE LINKE Berlin, KoKreis der Ema.Li
Katharina König-Preuss, MdL DIE LINKE Thüringen
Sarah Rambatz Mitglied des Bundessprecher*innenrats der linksjugend [‘solid]
Hier geht es zur Entsprechenden Facebook Veranstaltung.
Die Podiumsdiskussion ist eine öffentliche Veranstaltung im Rahmen der #EmaLiAk18

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