Europa von Links oder „Die Grenzen Nieder!“

An der EU wäre zu kritisieren, was am Kapitalismus zu kritisieren ist, dazu die deutsche Vormacht und die mörderischen Außengrenzen. Die Vorteile der EU entspringen dem Nachteiln der EU für das  Nationale. Für einen paneuropäischen Faschismus fehlt es an der Identifikation, offene Grenzen haben Vorteile für Europäer und Flüchtlinge und der Staatenbund enthält Elemente zur Überwindung der nationalen Engstirnigkeit.

Folgt daraus, dass der Rahmen, in dem wir uns bewegen, der Europäische Raum ist? Muss unser Streben nach gesellschaftlichen Veränderungen immer auch ein Streben nach Veränderungen in Europa beinhalten? Gilt, dass wir nicht gegen die EU und den Euro kämpfen, sondern gegen die kapitalistische EU und eine kapitalistische Währungspolitik. Wie sieht eine Europa-Politik aus, mit der es kein Zurück zum Nationalstaat und einer nationalen Währungssouveränität geben kann? Bedeutet dies, das nicht „Alle Grenzen auf” die richtige Forderung ist, sondern „Alle Grenzen weg”?

Über diese Fragen wollen wir mit unseren Gästen bei diesem Podium Diskutieren.
Podiumsdiskussion am Sonntag, den 22. April ab 10:00 im INTERIM, Demmeringstraße 32, 04177 Leipzig 
mit
Wulf Gallert, MdL DIE LINKE Sachsen-Anhalt
Tilman van Loos, Mitglied DIE LINKE SACHSEN
Konstanze Kriese für die Emanzipatorische Linke
Hier geht es zur Entsprechenden Facebook Veranstaltung.
Die Podiumsdiskussion ist eine öffentliche Veranstaltung im Rahmen der #EmaLiAk18

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