Nein zu BDS! – Gegen den Boykott des jüdischen Staates

Für eine friedliche Lösung des Israel-Palästinensischen Konflikts

Die Emanzipatorische Linke positioniert sich klar gegen die Kampagne „Boycott, Divestments and Sanctions“ (BDS) und lehnt mit all ihren Gliederungen jede Zusammenarbeit mit dieser entschieden ab.

Die BDS-Kampagne ruft zu einem umfassenden Boykott des jüdischen Staates Israel mitsamt seinen Wissenschaftler*innen, Sportler*innen und Künstler*innen auf und zielt damit langfristig auf sein Ende ab. Das ist mit den Grundsätzen der Emanzipatorischen Linken, die sich zum Existenzrecht Israels und zu einer friedlichen Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts, zu einer Zweistaatenlösung und zu einem Ende der Besatzung bekennt, nicht vereinbar.

Die Emanzipatorische Linke solidarisiert sich mit den Opfern von (antimuslimischem) Rassismus, Antisemitismus und mit den friedenspolitischen Aktivist*innen auf beiden Seiten des Konflikts. Diese Solidarität gilt ihnen in ihrer Verletzung durch und in ihrem Kampf gegen sämtliche reaktionäre Kräfte in diesem Konflikt.

Die Emanzipatorische Linke ruft darüber hinaus sämtliche auch außerparteiliche Aktivist*innen mit progressiven und emanzipatorischen Zielsetzungen dazu auf, sich gegen BDS zu positionieren, sich mit der jüdischen Bevölkerung gegen jeden Antisemitismus zu solidarisieren und für eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einzutreten.

Einstimmig beschlossen auf der Bundesmitgliederversammlung der Ema.Li am 9. Februar in Wiesbaden.